Dienstag, 28. Oktober 2014

Neue Aussichtswarte in Vorderstoder

Vom Hut-Berg in Vorderstoder, ca. 1200m hoch, können die Wanderer auf der neuen Aussichtsplattform einen wunderbaren Blick über das Stodertal, Windischgarsten bis Spital am Pyhrn genießen. Die neue Aussichtswarte ist gemütlich vom Baumschlagerberg aus in knapp 1 Stunde erreichbar und bietet Einblicke in versteckte Täler die man sonst nicht leicht zu sehen bekommt.





Blick in Richtung Kleiner Priel


Vorderstoder

Windischgarsten


Die neue Aussichtswarte

Samstag, 25. Oktober 2014

Vor 5 Jahren bekam der Große Priel ein neues Gipfelkreuz


2009 bekam der Große Priel 2515m, der höchste Oberösterreichische Berg, ein neues Gipfelkreuz.
Das 1870 errichtete, 8m hohe und rund 2 Tonnen schwere Kreuz wurde 2008 durch einen heftigen Gewittersturm umgeworfen und 2009 durch ein neues, ganz gleich aussehendes Kreuz ersetzt.
Siehe die Beiträge vom 25. und 29.6.2013 in diesem Blog
Siegfried Kniewasser war damals schon vor der Ankunft des Kreuzes auf dem Großen Priel und hat das alte, umgestürzte Kreuz und die Montage des neuen Kreuzes fotografiert.










   










Samstag, 18. Oktober 2014

Reiches, armes Mädchen

Im Oktober, genau vor 50 Jahren, ereignete sich im Prielgebiet ein tragisches Unglück, das Hinterstoder und ganz Oberösterreich erschütterte.
Eine junge, hübsche amerikanische Millionärstochter, die alles hatte was man sich zu einem erfüllten, glücklichen Leben nur wünschen konnte, suchte die Einsamkeit im Gebirge. Ihr einziges Problem, das sie hatte und das sie unglücklich in die Zurückgezogenheit trieb, war ihr Körpergewicht von 108 kg. Und alles was sie dagegen unternahm, alle Schlankheitskuren etc. waren vergeblich.
Auf dem Weg vom Prielschutzhaus zur Pühringerhütte erfror sie in einem plötzlich einbrechenden Schneesturm. Die Bergrettung konnte nur mehr eine Tote bergen.
Die Oberösterreichischen Nachrichten berichteten:
  
OÖ Nachrichten 24.Oktober 1964






Dienstag, 14. Oktober 2014

Der Durstlöscher

Einmal kam ein Wanderer, verschwitzt und erschöpft zu einem einsam gelegenen Bergbauernhof im Stodertal und bat die alte Bäurin, die vor dem Stall arbeitete, um ein Glas Wasser. Sie brachte dem Gast ein großes Glas Buttermilch. Dem Gast schmeckte die Buttermilch vorzüglich und er bedankte sich überschwänglich für die nette Gastfreundschaft. Auf die Frage, wie viel zu bezahlen sei, meinte die alte Bäurin gönnerhaft: "Ist schon recht, lassen sie es gut sein, die Buttermilch bekommen bei uns sonst sowieso  nur die Schweine".





  

Samstag, 11. Oktober 2014

Die Heimkehr der "Sprinzen"

Wenn man im Sommer auf den Hutterer Böden oder der Höß wandert, begegnet man immer wieder gemütlich Gras fressenden oder in Gruppen liegenden, wiederkäuenden Rindern. Nur wenigen wird auffallen, daß das Fell der meisten Tiere aussieht, als sei es mit schwarzer oder brauner Farbe angespritzt worden. Dieses charakteristische Aussehen gibt dieser Rinderrasse den Namen. Es sind "Pustertaler Sprinzen", eine alte Rinderrasse, die vom Aussterben bedroht war.

Im Bärnreith, in Hinterstoder, hat eine Herde eine neue Heimat gefunden und fühlt sich dort sichtlich wohl. Im Sommer sind die Kühe auf der Almweide und werden auf den Hutterer Böden und der Höß, ihres schönen Aussehens wegen, von vielen Wanderern fotografiert. Wenn im Herbst und das kann manchmal schon sehr früh sein, der Winter eine Portion Schnee auf die ca 1800m hoch gelegenen Weiden schickt, ist es höchste Zeit, auf die viel tiefer gelegenen Wiesen rund um das Bärnreith zu übersiedeln. Dort ladet die milde Herbstsonne noch einige Zeit zum Weiden ein bis der Schnee kommt und im Stall überwintert werden muß.    

Hutterer Böden



Erster Schnee auf der Höß ca.1800m

Bärnreith


Der Hofhund bewacht die Herde 



  

Montag, 6. Oktober 2014

Erntedankfest in Hinterstoder


Im Herbst, wenn die Ernte eingebracht wurde, wird in Hinterstoder wie jedes Jahr das Erntedankfest gefeiert.

Entscheidenden Anteil an der Gestaltung des Festes haben die Kinder von Hinterstoder, die mit Eltern und Lehrer zum Gelingen des Festes beitragen.